Bewerbung mit X-Faktor

Das Anschreiben – eine Frage der richtigen Verpackung

Deine Besonderheiten schon im Anschreiben zeigen: Klar! Aber übertreib es nicht. Diese zehn Dinge solltest du vermeiden.

1. Weit ausholen

Beschränke dich auf das Wesentliche. Aus dem Anschreiben sollten deine Stärken hervorgehen. Weshalb passen gerade du und deine Fähigkeiten zu der ausgeschriebenen Stelle? Eine DIN-A4-Seite muss ausreichen - mit der Schriftgröße schummeln gilt nicht; der Text sollte schon gut lesbar sein (also mindestens in Schriftgröße elf oder zwölf sein).

2. Schachtelsätze

Möglichst viel in einem Satz unterbringen, das ist keine gute Idee. Schachtelsätze lesen sich schwer. Besser kurz und knapp formulieren, wichtige Informationen können sonst untergehen. Außerdem steigt mit allzu langen Sätzen, die Schwierigkeit Kommas richtig zu setzen. Also mach dir das (Bewerbungs-)Leben nicht unnötig schwer.

3. „Ich bin der Beste“

Ja, das Anschreiben ist dazu da deine Qualitäten anzupreisen, aber übertreib es nicht. Ausdrücke wie „beste, klügste, schlaueste“ kommen nicht selbstbewusst, sondern arrogant rüber.

4. Egoismus

Verhält sich ähnlich wie der Superlativ: Er kommt nicht gut an. Anstatt Formulierungen zu verwenden wie „Die Firma muss …“ oder „Ich erwarte …“, solltest du darlegen, wie du deine Kenntnisse zum Nutzen der Firma einbringen kannst.


5. Konjunktiv und Passivsätze

Konstruktionen wie „Ich würde gerne …“ oder „In der Schule wurde mir beigebracht …“ klingen schwammig und lassen dich als Bewerber in einem unsicheren Licht erscheinen. Versuche, aktiv zu formulieren. Damit kannst du dein Wissen unterstreichen.

6. Lügen

Klingt krass, kommt aber in Anschreiben immer wieder vor. Begib dich nicht aufs Glatteis und bleib bei der Wahrheit. Denn spätestens in einem Bewerbungsgespräch kommen die Personalchefs dir auf die Schliche. Und dann ist es vorbei mit der Chance auf einen Ausbildungsplatz.

7. Ein Anschreiben für alle

Zugegeben, Anschreiben sind der anstrengendste Teil der Bewerbung. Trotzdem solltest du dich nicht dazu verleiten lassen, immer das gleiche zu verwenden und nur die Firma auszutauschen. Im Anschreiben sollte sich zum einen die Stellenausschreibung wiederfinden und du solltest zeigen, warum du dich für die Ausbildung interessierst und ein geeigneter Kandidat bist. Personaler merken, ob man sich mit der Ausschreibung auseinandergesetzt hat oder ihnen einen allgemeinen Text schickt.


8. Unseriöse Mailadresse

„Mäuschen1999“, „HotLover“ gehen gar nicht. Leg dir eine seriöse Mailadresse zu. Zum Beispiel vorname.nachname@provider.de.

9. Rechtschreibfehler

Klingt banal, ist aber wichtig. Lass am Schluss nochmal das Rechtschreibprogramm über dein Anschreiben laufen. Denn ein Schreiben voller Fehler sagt viel über die Arbeitsweise eines Bewerbers aus. Überprüfe auch nochmal alle Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Wenn du ganz sicher gehen willst, lass deine Eltern oder Freunde gegenlesen. 

10. Unpünktlichkeit

Für manche Stellen ist ein Bewerbungszeitraum festgelegt. Halte dich daran!

von Anne Meßmer



deine hobbys können dein x-faktor sein

Warum Joggen, Rudern oder Seidenmalerei in den Lebenslauf gehören

In eine Bewerbungsmappe muss neben dem Anschreiben auch dein Lebenslauf.  Auch hier zählt die richtige Selbstvermarktung. Deine Hobbys können dabei helfen. Denn sie machen einen großen Teil deiner Persönlichkeit aus und sagen mehr über deine berufliche Eignung als du denkst. Sie sind dein ganz persönlicher X-Faktor!

Durch die Angabe der Hobbys im Lebenslauf bekommt der Personaler einen ersten Eindruck von deiner Persönlichkeit. Da du in der Regel noch keine Berufserfahrung hast, versucht er anhand der Hobbys im Lebenslauf herauszufinden, ob du möglicherweise schon einmal Verantwortung übernommen hast, ein Teamplayer bist oder Kommunikationsgeschick mitbringst. Im Idealfall triffst du eine Auswahl von zwei bis vier Hobbys, die im Lebenslauf aufgeführt werden.

Folgendes könnten deine Hobbys im Lebenslauf über dich aussagen:

Sport

Die Mitgliedschaft in Vereinen steht generell für Regelmäßigkeit, Verlässlichkeit,

Pünktlichkeit und Belastbarkeit sowie Kontakt- und Kommunikationsfreude.

Zeichnen, lesen und schreiben

Wenn du dich für einen Beruf bewirbst, der Kreativität voraussetzt, können

genau diese Hobbys im Lebenslauf interessant sein. Schreibst du beispielsweise

für die Schülerzeitung, dann erwähne dies auch. Die Kreativität eines

Bewerbers, sein Sprachgefühl, seine Fantasie und Ideenvielfalt können ein

interessantes Kriterium sein.


Computer/Internet

Beschäftigst du dich gerne mit Social Networks, betreibst einen einen eigenen Blog

oder lebst dich kreativ beim Erstellen von Grafiken, Bildern oder Videos

aus? Werde hier ruhig konkreter: „bloggen“ oder „Programmiersprachen“.

Tiere

Hast du einen Hund und gehst mit ihm in die Hundeschule, dann solltest du das

auch deutlich machen. Du könntest beispielsweise schreiben: „Hundeschule“,

„Pflegepferd“ oder „Mitglied im Tierschutzverein“.

Musik

Hörst du nur gerne Musik oder spielst ein Instrument? Interessant ist

auch, ob du in einer Band oder im Schulorchester mitwirkst. Dies deutet auf

Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Konzentration und Lernbereitschaft hin.

Kommunikation

Wenn du dich irgendwo aktiv einbringst, solltest du das auch erwähnen.

Schreib zum Beispiel: „Schülersprecher“ oder „Nachhilfe geben in den Fächern

Mathe und Deutsch“. Im besten Fall setzt du dich für die Interessen

einer Gruppe ein, übernimm Verantwortung und sei aufgeschlossen.

von Stefanie Raabe



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