Die berühmtesten Nerds der Welt

Erfolgsgeheimnis MINT:Warum „The Big Bang Theory“ so beliebt ist.

Sie sind die wohl berühmtesten MINTler der Welt: Die beiden Physiker Dr. Dr. Sheldon Cooper und Dr. Leonard Hofstadter, Astrophysiker Dr. Rajesh Koothrappali und Ingenieur Howard Wolowitz. Sie sind das Nerd-Quartett der Erfolgsserie „The Big Bang Theory“.


VON ANIKA GALISCH

FOTO: WARNER BROS. TELEVISION
FOTO: WARNER BROS. TELEVISION

Mittlerweile neun Staffeln lang begleiten Millionen von Zuschauern die vier Jungs bei ihrem Leben in der kalifornischen Stadt Pasadena, ihrer Arbeit an der Universität und ihren Problemen mit den Frauen. Und ganz nebenbei haben sie in den neun Jahren, seitdem die Serie das erste Mal über die Bildschirme lief, richtig Werbung für die MINT-Berufe gemacht.

 

Die Serie spiegelt einen Zeitgeist wider. Unsere Helden sind heute nicht mehr Köche und Bürohengste wie noch in „Friends“. Die neuen Helden haben einen IQ von etwa 180, entwickeln lebensverändernde Technik oder durchblicken mühelos jedes Phänomen wissenschaftlich. Sie sind sympathische Nerds, die auf Comics, Science Fiction und Computerspiele stehen und – trotz ihrer fachlichen Genialität – auch als Erwachsene Kinder geblieben sind. Mit dem Alltag der „normalen“ Menschen haben sie so ihre Probleme. An ihrer Seite finden sich kluge MINT-Frauen wie Howards Frau Bernadette oder Sheldons Freundin Amy Farrah Fowler. Den Gegenpol zu all den Wissenschaftlern und Tüftlern bildet Penny, Kellnerin und erfolglose Schauspielerin, die sich mit den Jungs anfreundet und Leonard vom ersten Tag an den Kopf verdreht. Sie holt die Truppe in die reale Welt zurück. Und das Beste? „The Big Bang Theory“ unterhält uns nicht nur gut, sondern wir lernen auch etwas dabei. So geht es übrigens auch den Drehbuchautoren Chuck Lorre und Bill Prady, die keinen der MINT-Berufe gelernt haben. Prady war immerhin mal Programmierer und hat dabei so einen Typ kennengelernt, der die kompliziertesten Rechnungen im Kopf lösen kann, aber bei den einfachsten Alltagsaufgaben ins Schwitzen gerät. Das war seine Inspiration.

 

Den beiden Machern ist es bei „The Big Bang Theory“ wichtig, dass die wissenschaftlichen Fakten und Phänomene immer korrekt dargestellt werden. Deshalb haben sie extra für die Serie einen Astrophysiker eingestellt, der prüft, ob alles stimmt. Wenn während des Drehens spontan eine Zeile geändert werden muss, ist der Physiker da, um den Inhalt zu korrigieren.

 

Die Nerds von „Big Bang Theory“ passen in die Zeit: Sie sind die, die problemlos durch die Welt im Internet navigieren, denen die echte Welt aber Angst macht. Sie sind besonders, heben sich ab. Sie erklären uns die Welt der Technologie, die sich immer mehr in unseren Alltag schleicht. Sie sind einfach coole MINTler.

 

 

Unnützes Wissen zu „The Big Bang Theory“


» Der Vorspann der Serie besteht aus
109 Bildern und dauert 21 Sekunden.


» Der Titelsong „History of everything“ stammt
von der kanadischen Band „Barenaked Ladies“.


» Leonard musste sich als Kind eine Hugging
Machine bauen, weil ihn seine Mutter nie in den Arm nahm.


» Sheldons Lieblings-Aminosäure ist Lysin.


» Howard passt noch in einen Kindersitz.


» Raj verträgt kein indisches Essen.


» Penny hat Leonard mal beim Schach geschlagen.


» Bernadette verdient mehr als Howard.

 

 

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