Gut zu wissen…

Fakten zur Berufswahl         

Beliebt

Die Kaufleute für Büromanagement führen die Liste der beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland an – gemessen an der Zahl der neu abgeschlossenen Verträge 2014 (mit 29 100), wie das Bundesinstitut für Berufsbildung berichtet. Geheimer Favorit bleiben die Einzelhandelskaufleute (26 5000). Auf dem Spitzenplatz landete der Büromanager durch die Zusammenlegung von drei bisher ähnlichen Ausbildungsgängen. 

Handwerk

Rund 5,38 Millionen Menschen arbeiteten, nach Angaben des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, im vergangenen Jahr im Handwerk. Die Zahl der Auszubildenden betrug circa 371 000.

Bildung gegen Arbeitslosigkeit

Bildung ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit, belegen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Während jeder Fünfte ohne Abschluss arbeitslos

ist, sind dies nicht einmal drei von hundert Akademikern. 



Finanzielle Unterstützung

Um ihre Ausbildung zu sichern oder zu beschleunigen, können volljährige Schüler während ihrer Ausbildung einen Bildungskredit beantragen. Gefördert werden (die letzten) 24 Monate der Lehre. Das Vermögen der Eltern hat keinen Einfluss darauf, ob der Kredit gewährt wird. Das Gemeinnützige Centrum für Hochschulentwicklung hat Studienkredite und Bildungsfonds miteinander verglichen. Die Ergebnisse des CHE-Studienkredit-Test 2014 lest ihr hier nach.

Große Nachfrage

IT-Experten gesucht: Computer werden für unser Zusammenleben immer wichtiger – genügend Leute, die sich damit auskennen, fehlen allerdings. Begehrt seien laut einer Studie des Personaldienstleisters Robert Half beispielsweise System- oder Datenbankadministrator, die Informationen verwalten und zugänglich machen. Selbst Quereinsteiger haben wohl gute Chancen.

Verteilung

2,7 Millionen Studierende verteilen sich derzeit auf die 425 Hochschulen Deutschlands. Das besagen die Daten des Statistischen Bundesamtes

Im Durchschnitt

Der deutsche Durchschnittstudent ist 24 Jahre alt, männlich, lebt in einer festen Beziehung und macht gerade den Bachelor. Ein Auslandssemester wird er wahrscheinlich nicht mehr einschieben können. Falls doch würde ihn Großbritannien reizen – dieses Bild zeichnet die 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.


In die Wirtschaft

Auf Platz 1 der beliebtesten Studienfächer steht Betriebswirtschaftslehre – sowohl bei Männern als auch Frauen. 2014 waren laut dem CHE-Hochschulranking über 200 000 Studierende dafür eingeschrieben. 

Master ohne Beschränkung

Über die Hälfte der Masterstudiengänge in Deutschland sind zulassungsfrei. Im Wintersemester 2013/2014 waren es 62 Prozent, so das Ergebnis einer Studie der Hochschulrektorenkonferenz.   

Praktika

Durchschnittlich vier Praktika werden während des Studiums absolviert. 40 Prozent davon sind unbezahlt. Die bezahlten Praktika liegen bei durchschnittlich 550 Euro im Monat, das ergab eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

Zwei auf einen Streich

Gesellenbrief und Bachelorabschluss: 450 duale Studiengänge ermöglichen es, Ausbildung und Studium parallel zu absolvieren. Vor allem in den Bereichen Maschinenbau/Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften wird Nachwuchs gesucht, wie die Deutsche Handwerkskammer informiert.  

Aller guten Dinge sind drei

Es geht noch besser: Beim trialen Studium „Handwerksmanagement“ erhalten Absolventen innerhalb von fünf Jahren zusätzlich zum Gesellenbrief und Bachelorabschluss den Meisterbrief. Dieser Weg soll eine optimale Vorbereitung auf Führungsaufgaben im Handwerk sein.


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