Im Gedächtnis bleiben

So hebst du dich im Bewerbungsgespräch ab

Die erste Hürde ist genommen, die Einladung zum Bewerbungsgespräch da. Doch auch dort droht natürlich Konkurrenz. Schließlich musst du möglichst gut und positiv in Erinnerung bleiben. Da ist wieder gefragt, sich abzuheben, den eigenen X-Faktor herauszustellen. Hier gibt es Tipps, wie du dir den entscheidenden Vorteil verschaffst.

1. Bewerbungsgespräch mit Freunden durchspielen

Steht ein Bewerbungsgespräch an, spielst du es am besten vorher mit Freunden durch. So bekommst du Ideen, welche Fragen Personaler stellen könnten und kannst dich auf die Antworten vorbereiten. Möglicherweise haken Freunde auch an Punkten im Lebenslauf nach, die du selbst gar nicht so interessant findest. Dann wirst du davon im Vorstellungsgespräch nicht überrascht. 

2. Fiese Fragen meistern

Personaler und Chefs stellen nicht nur nette Fragen. Und oft sind fiese Stolperfallen im ersten Moment gar nicht zu erkennen. Wichtig ist: Lass dich bei Entweder-Oder-Fragen wie „Arbeiten Sie gern im Team oder allein?“ nicht so einfach festlegen. Du sollst so getestet werden, ob du dich in Widersprüche verstrickst. Sag einfach: „Das kommt auf die Situation an.“ Und begründe das.

Bei Fragen wie: „Was qualifiziert Sie für den Job?“ gilt es, souverän zu sein. „Ich bin der Richtige dafür. Sie haben mich ja auch eingeladen“, könnte ein Einstieg sein. Dann folgen deine Stärken. Nach den Schwächen wird auch gern gefragt. Darauf bereitest du dich natürlich vor. Gib nur Schwächen preis, die bei näherer Betrachtung keine sind, zum Beispiel Perfektionismus, oder welche, die sich nicht auf den Job auswirken.


3. Keine Pausen entstehen lassen

Läuft ein Bewerbungsgespräch gut, ist die Unterhaltung im Fluss, und es gibt keine längeren Pausen. Gut ist deshalb, wenn du dich bemühst, Fragen der Personaler nicht nur mit einem Satz zu beantworten und ein Gespräch zuzulassen. Stockt das Gespräch, wirkst du schnell unsouverän und überfordert.  Muss der Personaler einem alles aus der Nase ziehen, entsteht im schlimmsten Fall der Eindruck, dass ein Bewerber viel Arbeit macht.

4. Konkurrenzdenken abschalten

Haben andere Kandidaten mehr Praktika oder bessere Noten? Treten sie souveräner auf? Solches Konkurrenzdenken solltest du meiden. Das erzeugt nur Stress und blockiert einen. Besser ist, sich damit zu beschäftigen, was man am Arbeitsplatz beitragen und für die Kollegen und den Chef machen kann. So wird der Druck im besten Fall zu etwas Positivem.

5. Schwächen gut verkaufen

Schlechte Noten schließen nicht aus, dass du im Rennen um eine Ausbildung nicht trotzdem vorne liegen kannst. Es gilt, solche Schwächen gut zu verkaufen und sich auf Fragen dazu vorzubereiten. Wichtig ist, die Schuld nicht auf andere zu schieben, zum Beispiel auf den ehemaligen Lehrer. Der Chef wird vermuten, dass du grundsätzlich gern die Verantwortung auf andere abwälzt. Stattdessen: Rechtfertige dich nicht, sondern sei selbstkritisch. Du kennst deine Schwächen und arbeitest daran. Du bist älter und hast gelernt, Prioritäten zu setzen oder dir sogar schon Zusatzqualifikationen angeeignet durch Kurse, Praktika oder Nebenjobs. Und denk daran: Der Personaler hat dich ja schon trotz schlechter Noten oder fehlender Erfahrung eingeladen. Er will nur hören, dass du dich in dieser Hinsicht verbesserst.


6. Interessante Hobbies

Wie schon im Anschreiben gilt auch im Vorstellungsgespräch: Deine Freizeitbeschäftigungen sagen viel über dich aus. Sie können dein persönlicher X-Faktor sein. Wer kocht ist oft gesellig und offen. Wer sich ehrenamtlich engagiert lässt sicher auch als Azubi die Kollegen nicht im Stich. Stell dich im Vorstellungsgespräch darauf ein, dass zu deinen Hobbys Nachfragen kommen. Sprich darüber, was dir da Spaß macht und unterstreich die positiven Aspekte. Übertreib es aber nicht mit den Ausschweifungen.

7. Auf die Körperhaltung achten

Auf dem Stuhl herumlümmeln oder nervöses Tippen mit den Fingern auf der Tischplatte macht sicher keinen guten Eindruck. Wichtig ist es, seine Körpersprache im Griff zu haben. Der Trick: Nimm dir einen Block und einen Stift mit ins Gespräch. Zum einen kann man sich darin Fragen und Antworten notieren und zeigt so Interesse und zum anderen sind die Hände unter Kontrolle.

8. Interesse zeigen und nachfragen

Zum Ende des Gesprächs hin, aber auch schon vorher, hast du die Chance, einen Trumpf auszuspielen. Denn wer durchblicken lässt, dass er sich mit der Firma auseinandergesetzt hat, sammelt auf jeden Fall Pluspunkte. Beschäftige dich intensiv mit der Firma und stelle Fragen. Leg dir vorher etwas zurecht. Ein Kandidat mit einer interessanten Nachfrage bleibt sicher im Gedächtnis.

von Anika Galisch/ dpa

Lesetipp: „111 Arbeitgeberfragen im Vorstellungsgespräch“ von Elke Eßmann, erschienen im Verlag Goldmann



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