So geht's nach oben

Führungspersönlichkeiten und Firmenchefs berichten

Erfolg kommt nicht von ungefähr. Wir wollten von den Firmenchefs und Leuten in gehobenen Positionen aus der Region wissen, wie sie es auf ihre Posten geschafft haben und worauf sie bei ihren Mitarbeitern Wert legen? Das haben sie geantwortet.

Oliver Schwerin (36),

ist Geschäftsführer und Gründer von „11teamsports“ in Crailsheim, dem größten Händler für Fußball- Ausrüstung in Deutschland. Das erste Geschäft eröffnete er 2007 in Crailsheim inzwischen sind weitere in Berlin, Lahr und Augsburg hinzugekommen sowie ein Online-Shop. Die Firma beschäftigt circa 140 Mitarbeiter. Im dritten Semester musste Oliver Schwerin sein Sportstudium abbrechen, weil er zum Bund eingezogen wurde. Im Anschluss daran, 2002, begann er eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann im Sportgeschäft seiner Mutter in Obersontheim. In seiner Freizeit ist er Trainer beim TSV Crailsheim.

Wie haben Sie es auf Ihre Position geschafft?

„Geschäftsführer bin ich von Anfang an (lacht). Ich hatte eine Vision und eine Marktidee und habe sie zielstrebig verfolgt. Sportgeschäfte, die auf Fußball spezialisiert sind, fehlten einfach. Ich habe selbst Fußball im Verein gespielt und es hat mich gestört, dass man nicht alles in einem Laden finden kann. Das habe ich geändert. Die Wareneinkäufe, die Abläufe mit Lieferanten – in all das war ich schon als Jugendlicher involviert. Damit kannte ich mich gut aus.“

Worauf legen Sie bei Ihren Mitarbeitern Wert?

Ehrlichkeit ist das wichtigste. Ebenso entscheidend ist ein respektvoller Umgang miteinander, egal ob man Praktikant oder Chef ist. Mit Ehrgeiz und Willenskraft schafft man es in unserem Unternehmen nach oben.“


Bernd H. Rath (56),

ist Chef des Personaldienstleisters „Bera“. Die erste Niederlassung gründete der Diplom-Betriebswirt 2002 in Schwäbisch Hall. Mit elf Niederlassungen und über 900 Mitarbeitern gehört die „Bera“ inzwischen zu den größten Arbeitgebern der Region Heilbronn-Franken und ist Experte, wenn es um das Thema Personal geht.

Wie haben Sie es auf Ihre Position geschafft?

„Mut, Ehrgeiz, klare Ziele und Durchhaltevermögen haben mich sicher so erfolgreich gemacht. Natürlich habe auch ich in meiner beruflichen Entwicklung Niederschläge hinnehmen müssen, doch ich bin immer meinen Grundsätzen treu geblieben und habe den festen Glauben an meine Ziele nie verloren. Mein Tipp: Bleib motiviert, sei umtriebig und hole immer das Beste aus dir heraus. Auch in Situationen die ausweglos erscheinen und in denen niemand mehr an dich zu glauben scheint.“

Worauf legen Sie bei Ihren Mitarbeitern Wert?

„Das sind im Wesentlichen zwei Faktoren: Ich wünsche mir zum einen Mitarbeiter, die mit viel Herzblut bei der Sache sind und keinen stumpfen 8-to-5-Job machen. Denn ich bin davon überzeugt, dass Menschen große Befriedigung und ungeahnte Fähigkeiten entwickeln, wenn sie das tun, wofür Sie sich wirklich interessieren. Ein weiterer, für mich wichtiger Faktor bei der Auswahl meiner Mitarbeiter ist: Sie müssen Menschen mögen.


Steffen Knödler (44),

ein umtriebiger Unternehmer, ist unter anderem an der Firma „Ingenia AG“ beteiligt, die Solarparksfinanziert und realisiert. Zudem gehört ihm die „Kantine 26“ in Crailsheim und Hall und das Wasserschloss Erkenbrechtshausen, das er für Events vermietet. Seinem Hauptschulabschluss folgte ein Maschinenbau- Studium, ein Aufenthalt in Birmingham und Berufserfahrung bei der Lufthansa in Frankfurt. Seine erste Geschäftsidee, eine Software, die Abfertigungsprozesse auf Flughäfen optimiert, verkaufte er mit 35 Jahren gewinnbringend. Insgesamt beschäftigt er über 100 Mitarbeiter.

Wie haben Sie es auf Ihre Position geschafft?

„Mit einem langen Atem, guten Ideen, die wirtschaftlich waren, Kreativität und Leidenschaft. Nur wer seine Ideen auch verkörpert, kann andere davon überzeugen, etwa davon, einen finanziell zu unterstützen. Man darf sich nicht abhalten lassen, von nichts, auch wenn zum Beispiel das Geld ausgeht. In der Situation war ich am Anfang meiner Karriere. Dennoch bin ich motiviert geblieben und von meinen Ideen überzeugt. Das hat sich ausgezahlt. Heute kann ich Dinge auch aus Spaß anfangen. Etwa einen Club wie die Kantine aufziehen, der schließlich größer wurde als gedacht.“

Worauf legen Sie bei Ihren Mitarbeitern Wert?

„Selbstständigkeit, Motivation, Loyalität und Sympathie.“


Wernder Ollechowitz (57),

ist seit 1999 Bereichsleiter Personal bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Sein Bereich betreut die 3380 Mitarbeiter der Bausparkasse in Deutschland und die knapp 300 Auszubildenden. Nach dem Ökonomiestudium war er unter anderem als Personalreferent der Deutschen Genossenschaftsbank in Frankfurt tätig.

Wie haben Sie es auf Ihre Position geschafft?

„Nach meiner Überzeugung spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle: Die Frage „Was will ich selbst erreichen?“, die richtige Förderung durch Vorgesetzte und das Erkennen von Gelegenheiten. Dabei spielt sicher eine Portion Zufall mit. Ein wichtiger Antrieb bei mir ist der Wunsch, permanent dazulernen zu wollen, sich nicht gleich mit dem ersten Ergebnis zufrieden zu geben.“

Worauf legen Sie bei Ihren Mitarbeitern Wert?

„Ich vertraue auf das fachliche Knowhow meiner Mitarbeiter, ihre Veränderungsbereitschaft und ich weiß, dass ich mich auf alle verlassen kann. Wir legen im gesamten Unternehmen Wert auf eine große Lernbereitschaft. Unsere 100 Auszubildenden und Studenten, die wir jedes Jahr einstellen, suchen wir mit dem Augenmerk aus: Sind sie bereit, auch nach der Ausbildung weiter dazuzulernen? Unser Ziel ist: Jeder Mitarbeiter soll sich bestmöglich einbringen und jeder muss wissen, dass seine Arbeit für das Unternehmen wichtig ist. Ohne motivierte Mitarbeiter, die ihren Beruf gern ausüben, können wir als Unternehmen nicht erfolgreich sein.“



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